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Im Prinzip ist alles ganz
einfach. Du besorgst dir die passenden Spurverbreiterungen. Ich habe mir für
meinen Firebird 4. Generation, vorne 2cm pro Seite und hinten 3cm pro Seite
gekauft. Man hebt sein Auto hoch, und schraubt den Reifen herunter. Dann
wird vor der Felge die Spurverbreiterung aufgeschraubt.

Aber folgendes Problem hatte
ich bei der 2cm Spurverbreiterung für vorne, das Problem entsteht bei allen
Spurverbreiterungen unter 3cm, und das ist sicher nicht nur bei meinem
Firebird so. Die Spurverbreiterung ist schmäler als die Länge der Bolzen,
auf die die Verbreiterung geschoben wird. Somit würden die Schrauben dann
über die Spurverbreiterungen hinaus stehen, und die Felge auf den Schrauben
aufsitzen.

Das bedeutet, dass man den
vorderen Teil der Schrauben, der kein Gewinde hat, abflexen muss. Also mal
den Körper gut schützen, und Autolack abdecken, da die Funken einiges weg
brennen können. Dann nehmt ihr die Flex zur Hand, und schneidet den
gewindelosen Teil der Schrauben weg.

Danach werden wieder die Felgen
montiert. Der Unterschied ist wenig, aber doch zu erkennen. Ich hätte hinten
doch 4cm nehmen sollen! Die meisten Spurverbreiterungen sind sehr stabil und
haben eine Tragkraft von mindestens über 2,8 Tonnen und werden daher auch
bei Geländewagen verwendet. Bei der Hinterachse kann es sein das man das Nabenloch
der Spurverbreiterung von 70,2 auf genau 70,6 erweitern lassen muss, um sie
montieren zu können.
Bei anderen Felgen, die z.B. 0 ET bis 30 ET (Einpresstiefe) haben, erspart
und benötigt man im Grunde keine Spurverbreiterung mehr. Das würde
dann ohnehin schon die Felge übernehmen. Der Grund das die Hinterräder so
tief im Radkasten sind, ist weil die originalen Firebird Felgen eine hohe
Einpresstiefe von 55mm haben. Nimmt man folge dessen eine Felge mit 20 ET
hat man eine Verbreiterung von ungefähr 30mm.
Autor: B. Meixner, Andreas S.
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