Pontiac Firebird & Chevrolet Camaro

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Pontiac - Die Entstehung der Kultmarke

Pontiac, eigentlich Obwandiyag (ausgesprochen: bwon-diac), Häuptling der Ottawa (um 1720 bis 1769), vereinte die Indianerstämme des Ohio-Tales und der Gegend um die Grossen Seen 1763 bis 1765 im Kampf gegen die Engländer. Um die Engländer aus den Grenzgebieten zu vertreiben und für die Indianer die Autonomie zurück zu gewinnen, brachte Pontiac einen Bund zusammen, dem praktisch alle Indianerstämme vom Oberen See bis fast zum Golf von Mexiko angehörten. Nach seinem Plan sollten die Krieger eines jeden Stammes an einem festgelegten Tag im Mai 1763 die jeweils nächstgelegene englische Garnison angreifen. Pontiac selbst führte den Angriff auf Detroit, wodurch er auch sehr bekannt wurde. Bis auf Niagara, Pitt, Logonier und Detroit wurden alle 14 Aussenposten der Engländer von den Indianern eingenommen.

Nach dem Scheitern seines ersten Angriffs auf Detroit begann Pontiac mit der Belagerung des englischen Forts, musste schliesslich aber aufgeben. Am 17. August 1765 stimmte er einem offiziellen Friedensvertrag zu, den er 1766 in Oswego (New York) bestätigte.
In den folgenden Jahren unternahm der Häuptling weite Reisen, um neue Verbündete zu gewinnen. Drei Jahre danach am 10.04.1769 wurde Pontiac hinterrücks von einen betrunkenen Indianer der in Cohakia, Illinois ermordet.


Stadt Pontiac im US-Bundesstaat Michigan

1893 gründete Edward M. Murphy, eine Kutschenproduktion und benannte sie nach der Stadt in der lebte, Pontiac Buggy Company. Murphys Firma produzierte nur Pferdekutschen, war jedoch die erste Firma mit dem Markennamen Pontiac. Später benannte es sie in "American Indian tribe" um. Im Jahre 1907 gründete E.M.Murphy die Automobilfabrik Oakland Motor Car Company, die am 9. April 1909 der General Motors Company bei trat, welche damals aus den Marken Buick und Oldsmobile bestand. 1925 wurde Chef Konstrukteur Ben H. Anibal von Cadillac engagiert ein einfaches neues Sechszylinder Auto zu entwerfen, um es dann günstiger unter der Marke Pontiac anzubieten. In Jänner 1926 erblickte dann bei der New Yorker Automobilausstellung die ersten Pontiac Modelle das Licht. Obwohl auf dem Firmenwappen der arrogante Satz "Chief of the Sixes" (Chef der Sechszylinder) stand, sollten die ersten Modelle lediglich eine etwas kostengünstigere Alternative zu den schon anerkannten Oakland-Modellen darstellen. Die Pontiac Modelle waren aufgrund der Spitzenqualität ihres Motors dieses Sechszylinder mit 3.065cm² und stehenden Ventilen so erfolgreich, dass sie 1931 ihre vornehmeren Oakland Modelle überflügelten. In ersten Jahr gingen 76742 "Chief of the Sixes" über das Band. 1932 entschied man sich auf Grund der Nachfrage und Popularität dieses Wagens die Produktlinie Oakland zugunsten von Pontiac aufzugeben


Der erste Pontiac

Die Pontiac Motor Division war gegründet. Das letzte Oakland-Modell mit dem 4.104ccm V-8-Motor des Old Viking wurde 1932 unter dem Namen Pontiac vertrieben. Im gleichen Jahr stellte Pontiac ein Modell mit einem 8‑Zylinder‑Reihenmotor mit 3.654 cm 3 zu einem Preis von weniger als 600 US-Dollar vor. Aufgrund der hohen Verkaufszahlen verdrängte dieses Modell die 6-Zylinder-Versionen vollständig vom Markt: Bereits 1932 lag Pontiac an fünfter Stelle der amerikanischen Automobilhersteller. Als 1932 die Anfrage nach der neuen Mark Pontiac ständig stieg, war die Produktionsstätte bald zu klein, und im Norden der Stadt wurde eine weitere gebaut. Diese war als "daylight plant" bekannt, da sehr viel Glas eingearbeitet wurde, und Tagsüber ausschliesslich mit Tageslicht gearbeitet werden konnte. 1933 wurde auf Anordnung des neuen Generaldirektors Harry J. Klinger die Produktion der 6-Zylinder-Modelle wieder aufgenommen. Die besonderen Merkmale der Pontiac-Modelle des Jahres 1934 waren Einzelradaufhängungen an der Vorderachse mit Kniegelenken, "Türmchen-Karosserie“ und zugfreie Innen Raumbelüftung.


Das berühmte Pontiac Service Schild

Während der 30er Jahre erwarb Pontiac den Ruf, sehr solide Autos zu bauen. Geworben wurde mit dem Slogan "Built for 100.000 Miles". Werbewirksam für Pontiac war auch die Mitteilung eines Taxiunternehmers, der stolz darauf war, dass sein Pontiac 265.000 Meilen (ca. 426.000 Kilometer) zurückgelegt hatte, bevor der Motor zum ersten Mal überholt werden musste.

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