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Chevrolet Camaro 3,8l V6- eine flotte Fahrmaschine
Als ich noch klein war wollte ich immer nen grossen Ami, so wie man's aus den
Filmen kennt, mal mein eigen nennen! Aber mein Papa ist daran auch nicht so
unschuldig, den er fuhr und fährt heute noch grosse Autos mit viel Power unter
der Haube. Mir gefiel als ich heranwuchs der Mustang immer mehr und mehr. Nach paar
Autos war es dann soweit ich wollte nen Ami und es sollte zuerst ein roter
2003er Mustang V6 werden, was zum Glück daraus nichts wurde. Zwei Tage
später fiel mir ein Camaro auf, der stand in der Nähe von Wöllersdorf auf einem
Parkplatz, ich war mehr als begeistert. Bin hingefahren, angeschaut und
gekauft am 27.12.2006. Die beste Zeit um sich ein Auto zu kaufen.

US Standlicht Bi-Xenon
Mit einer Laufleistung von knapp 28000 km, roch er innen noch nach Neuwagenplastik.
Die Ausstattung ist eigentlich sehr mager ausgefallen, was mich nicht weiters
störte. Ich holte ihn aber erst am 4.1.2007 schliesslich ab, da der
Verkäufer noch ein Service machen musste wie auch ein gültiges Pickerl welches
er, bis auf leicheten Flugrost auf den Bremsscheiben bekam. Kaum auf der Autbahn
Richtung Graz, schon die erste Begegnung mit der Rennleitung in
(damals noch) grün. Es stellte sich heraus das der liebe her Inspektor auch
mal einen Camaro hatte, den er aber schon vor Jahren schrotete.

Die US-Spiegeln runden das Gesamtbild perfekt ab
Ursprünglich störte mich das die hinteren Räder auf den Original Felgen mit
den 215er Asphaltschneider so weit im Radkasten verschwinden. Die
Spurverbreiterung (3 cm pro Seite) lässt den Camaro deutlich Breiter
erscheinen und bringt eine unglaubliche Verbesserung des Fahrverhaltens.
Durch die Freitags US-Car Meetings in Graz kam ich zu einem
mittlerweile gutem Freund der mir das Auto nach meinem Geschmack „getuned“
hat. Es ist dabei zu sagen das sich eigentlich alles noch im Stock Zustand
befindet und nur das ECM neu geschrieben wurde. Bin damit sehr zufrieden und
zugleich sehr erstaunt was eigentlich der "kleine" 3,8l V6 Motor wirklich leisten kann.

Hier schon mit den 245er, 30mm Spurverbreiterung (je Seite)
Nach einiger Zeit machte ich mich an den Auspuff ran und spendierte ihn einen Magnaflow
Endtopf mit zwei Ausgängen. Weil mich die originale Ein-Rohr Optik nicht
ganz so ansprach.
Nach ein paar Recherchen in den weiten des weltweiten Web's stellte sich
heraus das der Camaro in der Ausstattung und Bright Silver Effect Lackierung
nur 59 mal gebaut wurde was mich sehr erstaunte und zugleich irgendwie
erfreute das er mit Velour Sitzen und den 215er Ashlatschneider-Bereifung
selten ist. ;-)
Subjektive Fahreigenschaften
Das Auto verhält sich wie man es von einem Heckantrieb Ami eben erwartet.
Einlenken und Halbgas bewirken elegante Donuts, kurzes gegenlenken und
man fährt wieder gerade aus. Seitdem Einbau der Spurverbreiterung hinten
(3 cm pro Seite) bedarf es allerdings schon einiges mehr da es das Heck
gegenüber der Serie sehr stabilisiert. Die Automatik arbeitet sehr gut und
nach kleineren Modifikationen fährt sich das Auto sehr spritzig. Es ist ebenfalls kein Problem längere
Strecken mit Tempomat-Tempo 160 km/h zu absolvieren und der Verbrauch hält sich auch in
Grenzen. Am liebsten cruise ich aber durch die Gegend und fahre auf Berg-
oder Landstrassen. Wenn man dann auch noch in der Abenddämmerung und den
Horizont entlang fährt lacht und freut sich das Herz eines Ami-Fans. Bisher
war der Camaro ein treues und sehr zuverlässiges Auto, abgesehen von den
normalen Verschleissteilen hatte ich gar keine grössere Reparatur nötig.

Genau so stellt man sich ein amerikanisches Sportcoupe vor
Motordaten:
Motor: L36, V6 mit 231cui (3.8L)
Leistung: 196PS (144kW)
Daten zum Fahrzeug:
Bezeichnung: Chevrolet Camaro
Farbe Exterieur: Bright Silver Effect
Farbe Interieur: Ebony
Baujahr: 2000
Laufleistung: 68.000 km
Serienausstattung: Cloth-Seats, Klima, Automatik, 16" Original Alu- und
Chromfelgen, ABS, ASR, Airbags, Tempomat, usw.
Modifikationen: Spurverbreiterung hinten, Weiße Frontblinker, US-Spiegeln, FreeRamAir mit K&N Luftfilter, 245er Reifen mit den originalen 5 Speichen
Chromfelgen, Magnaflow Exhaust und noch ein paar Kleinigkeiten
Autor:
Sasha S. alias "Mr.
Burnout"
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