Pontiac Firebird & Chevrolet Camaro

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Pontiac Firebird - Einführung 3. Generation

Now the excitement really begins. Mit diesen Werbespruch starte der Firebird endgültig in die 80iger Jahre durch. Die dritte Generation des Firebird bestand auf einer selbsttragenden Karosserie und glich dem Camaro nun mehr als je zuvor. Das obwohl der Firebird Klappscheinwerfer bekam, während der Camaro weitgehend beim alten Lichtkonzept blieb. Motorenseitig gab es ab nun keine Pontiac Aggregate mehr im F-Body. Camaro und Firebird teilten sich „GM Corporate“ Chevrolets klassische Small-Blocks. Mit einer Ausnahme teilten sich alle F-Bodies auch die Vier- und Sechszylindermotoren.

Alles neu! Das neue Chassis der 3. Generation bekam einen kürzeren Radstand von nun 101" (2,54m), eine verbesserte Vorderachsaufhängung, womit das Wippen der Frontpartie der Vergangenheit angehörte und die Blattfederung der Hinterachse wurde durch eine Spiralfederung ersetzt, um erstmals Sportwagenhandling zu bieten.

Nicht nur war der neue Firebird ca. 250 kg leichter, er war auch der aerodynamischste bis dato Gebaute. Im Windkanal entworfen, gab es auch eigene Alufelgen mit coolen Centercaps und einem funktioniellen Heckspoiler. Der Trans Am bekam die „Turbo Bulge“ Motorhaube, die bereits den Turbo Trans Am der letzten Generation zierte. Eigentlich sollte es den 4,9 Liter Turbomotor auch in der dritten Generation geben, dieser Gedanke wurde aber in letzter Minute verworfen. Die Motorhaube aber blieb und wurde später für den Cross-Fire Motor sinnvoll genutzt.

Die dritte Generation des Firebird wurde im Jänner 1982 vorgestellt. Obwohl er seinem Vorgänger nicht mehr so stark ähnelte blieben er und sein Cousin Camaro loyal zueinander was das Aussehen anbelangte. Beides waren flache, heckgetriebene Sport Coupés. Es wurde angeblich einmal erwogen, den Firebird auf eine frontgetriebene Plattform aus dem GM Regal zu stellen, die Tradition gewann jedoch. Der damalige Camaro Chef-Ingenieur Tom Zimmer meinte dazu: „Es gab GM-intern Leute, die wollten den Frontantrieb, andere waren für das Beibehalten des Heckantriebes. Der beim F-Body traditionelle Heckantrieb machte das Rennen. Wir hätten wohl einen F-Body bauen können mit Vorderradantrieb und gutem, sportlichem Handling, doch wir entschieden anders, da der Wagen auch so bereits ein gewaltiges Marktpotenzial aufwies.

Die Designer waren dazu angehalten das Interieur der Wagen immer grösser wirken zu lassen, bei schrumpfenden Aussenmassen. Dies Resultierte in einer Verkürzung der Länge um 25 cm und ganze 5 cm in der Breite. Camaro und Firebird waren zu 65 % miteinander kompatibel was die Teile betrifft. Eine grosse Errungenschaft beim Styling des Firebird war der sensationelle CW-Beiwert von 0,33, der Trans Am glänzte sogar durch einen Wert von 0,32.

Unter dem schönen neuen Blechkleid tat sich am Techniksektor natürlich auch einiges. Fahrwerksseitig hielten MacPherson Komponenten an der Vorderachse Einzug, die Schraubenfedern befanden sich nun innerhalb der Stossdämpfer, damit nichts verstärkt werden musste. Die Starrachse im Heck blieb, wurde aber nun auch mit Schraubenfedern ausgestattet. Die Hinterachse selbst wurde mittels eines Torque-Arms mit dem Getriebe verbunden, damit sie in ihrer Position blieb. Zusätzlich sorgte ein Panhard-Stab hinter der Achse für die Absorption harter Schläge.

Am Markt galt es nun zu bestehen gegen japanische High-Tech Sportwagen wie den Nissan 300ZX, Toyota Supra und Mitsubishi 3000 GT. Gerade deswegen bekam der Firebird 1992 noch eine neue, potenter wirkende Frontpartie. Neu war auch eine Cabrio-Version, die erste seit 1969. Heraus kam eine sehr glatte und coole Erscheinung mit „Oben-Ohne“ Funktion.

Start - 3. Generation ->

 

1. Generation -
1967
1968
1969
2. Generation -
1970
1971
1972

1973
1974
1975
1976
1977
1978
1979

1980
1981
3. Generation -
1982
1983
1984
1985
1986
1987
1988
1989
1990
1991
1992
4. Generation -
1993
1994
1995
1996
1997
1998
1999
2000
2001
2002