Pontiac Firebird & Chevrolet Camaro

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Pontiac Firebird - Einführung - Der Anfang von Morgen

General Motors konzentrierte sich nach den Experimental Raketenautos aus den 50iger Jahren in den darauf folgenden 60iger Jahren verstärkt auf den eigentlichen Markt und benötigte dringend eine Antwort auf Fords 2+2 Sitzer der Mustang. Chevrolet präsentierte darauf den Camaro und fünf Monate später am 23. Februar 1967 wurde mit dem Bruder Modell von Pontiac auf der Basis des Camaros ein würdiges Auto von General Motors als weiteren Namensträger der Experimental Autos gefunden. Der Name "Firebird" war der Pontiac Division ja nicht fremd, denn bereits schon damals 1954 prangte auf der Front der Experimental Autos eine frühe Version des Firebird Logos (siehe Bild darunter).


Der Namensgeber, Firebird XP-21 turbinengetriebenes GM Versuchs- und Showauto

Der Pontiac Firebird. Dies war der erste Schritt in Richtung Firebird wie wir ihn kennen. Ausschliesslich von Pontiac Motors befeuert, entwickelte sich der Firebird jedoch zu einem eigenständigen, markanten Vertreter der Marke mit der roten Pfeilspitze und avancierte so zum Klassiker. Es machte zwar ökonomisch gesehen Sinn, dass der Camaro und der Firebird auf der selben Basis bestehen sollten, Pontiac war mit dieser Entscheidung anfangs aber alles andere als glücklich. Die Pontiac Division musste sich aber der grossen GM Spitze beugen, im Nachhinein betrachtet war es aber nicht unbedingt eine schlechte Entscheidung. Pontiac's Stolz war weitestgehend angeschlagen, da die meisten Design-Arbeiten bereits von Chevrolet durchgeführt wurden.

Ein neuer Feuervogel ohne Turbinenantrieb aber dafür mit drehmomentstarken Motoren lernte auf den Strassen zu fliegen. Als Pontiac zu der Entwicklung des F-Bodys hinzugezogen wurde, war diese bereits soweit fortgeschritten, dass die Blechformen bereits wie in Stein gemeisselt waren. Kein Zweifel, der neue viersitzige, sportliche Pontiac musste seinen eigenen Stil und Charakter bekommen um sich vom Camaro abzuheben. Dies war keine leichte Angelegenheit, da wie bereits erwähnt, das Design des Camaros bereits so weit fortgeschritten war. Pontiac definierte seinen neuen Look durch die individuelle Gestaltung der Front und durch diverse Heckmodifikationen.


originale GM Firebird Skizze

Die Kotflügel waren für beide Modelle gleich, doch das einprägsame geteilte Grilldesign, berühmt geworden durch den äusserst erfolgreichen GTO, sollte definitiv das Erkennungsmerkmal für die PMD (Pontiac Motor Division) werden. Die Pontiac Designer widmeten sich fortan dem Heck des Wagens und gaben diesem ebenfalls ihre bestimmten Eigenheiten. Obwohl sich die beiden 1967 vorgestellten Modelle optisch sehr ähnelten, fanden sie dennoch ihre jeweiligen Befürworter. Der Firebird sah sich im Nachteil gegen seinem Bruder Camaro, da dieser viel früher verfügbar war. Der Camaro wurde ab September 1966 ausgeliefert und wurde als 67er Modell ausgewiesen, während es der Firebird nicht vor Februar 1967 in die Schauräume schaffte. Dieser war nun ein 1967 - ½ Modell.


Pontiac Motor Division General Manager John Z. DeLorean an Pontiac Firebird

Optional gab es den Ram Air 400. Da GM die Regel hatte, das kein Auto mehr als ein PS pro 10 Pfund Gewicht haben dürfe, leistete der Motor 325 PS gegenüber den 360 PS, die er im GTO entwickelte. Durch eine geringfügige Veränderung am Vergaser, wodurch dieser wieder voll öffnete, bekam man einen Grossteil der fehlenden Leistung zurück. 1968 änderte sich nicht viel, ein 350er war erhältlich, und später der 400 Ram Air II mit 345 PS und 445 lbs./ft. Drehmoment. Die seitlichen Dreiecksfenster wurden entfernt.

Mit den Jahren fand der Firebird zu seiner einzigartigen Linie und bekam seine eigene Note. Nicht länger ein Camaro-Anhängsel, schlug der Firebird - mitsamt seiner coolen Trans Am Variante, seine eigene viel versprechende Richtung ein. Der Trans Am bekam seinen Namen von der berühmten amerikanischen "Trans Am SSCA Rennserie". Anfangs war der Trans Am im ersten Jahr aber nur als WS4 Option gelistet. Zwar durfte das Fahrzeug erst gar nicht an der Rennserie teilnehmen (er hatte den 400er Ram Air III), so dass Pontiac einen Firebird mit 302er Motor verwendete, der in Kanada als Option erhältlich war.


Prototyp, der erste Trans Am der jemals gebaut wurde

Pontiac hielt die eigenständige Linie des Firebirds in jeder Generation aufrecht. Nur Pontiac’s Umsetzung des Werbespruchs „We build excitement“ scheint nach Einstellung der Firebird Produktion in 2002 wieder in weite Ferne zu rücken. Erfahre hier alles über die Entwicklung des Firebird von 1967 bis 2002.



Start - 1. Generation ->

 

1. Generation -
1967
1968
1969
2. Generation -
1970
1971
1972

1973
1974
1975
1976
1977
1978
1979

1980
1981
3. Generation -
1982
1983
1984
1985
1986
1987
1988
1989
1990
1991
1992
4. Generation -
1993
1994
1995
1996
1997
1998
1999
2000
2001
2002